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Forum BDH

24.08.2019

SOZ 4 am 24.08.2019 IFD - Der Intergrationsfachdienst Referentin Frau Henrike Meyer-Helfrich

 
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum BDH“ stellte Frau Henrike Meyer-Helfrich vom Integrationsfachdienst der Diakonie in Fulda die Arbeit ihrer Einrichtung vor.
Ziel des Integrationsfachdienstes (IFD) ist die Integration von behinderten Menschen durch Teilhabe am Arbeitsleben. Im Vortrag wurden die Leistungsangebote des IFD erläutert. Frau Meyer-Helfrich gab einen umfassenden Überblick über die Sozialgesetzgebung und wies auf die oftmals schwierigen Schnittproblematiken hin.
Der IFD sieht einen Schwerpunkt seiner Aufgaben darin, schwerbehinderte Menschen zu unterstützen, wenn der Verlust des Arbeitsplatzes droht. Der IFD hilft hier auf vielfältige Weise, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu erhalten.
Eine weitere wichtige Aufgabe sieht der IFD darin, mit den behinderten Menschen Wege zu erarbeiten, einen geeigneten Arbeitsplatz oder Ausbildungsplatz zu finden.
In beiden Fällen ist die Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern in der Region wichtig. Hier entwickelt der IFD gemeinsam mit den Unternehmen beispielsweise betriebsspezifische Möglichkeiten für eine individuelle Arbeitsplatzgestaltung.
Anhand praktischer Beispiele wurden die rechtlichen Zusammenhänge aus den verschiedenen Gesetzen erläutert. Dabei wurde deutlich, dass sich die betroffenen Menschen oftmals ohne eine unterstützende Sozialberatung, wie z. B. durch den BDH, nicht zurecht finden können.
Grundsätzlich kann sich jeder schwerbehinderte Bürger und jedes Unternehmen im Bedarfsfalle an den Integrationsfachdienst wenden, so z. B. auch im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements.
Die Teilnehmer berichteten von ihren teils persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Integration in das Erwerbsleben. Unter ihnen war auch ein aktuell Betroffener, dem die Referentin nach Schluss des Vortrags noch eine Hilfestellung mit auf den Weg geben konnte.

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

BDH-Kreisverband Fulda • Gallasiniring 10 • 36043 Fulda • Tel. 0661/79374
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