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Pressemitteilung

21.07.2020

BDH fordert mutigere Sozialpolitik

BDH

 Bonn, 20.7.2020 - Die Corona-Krise beschleunigt das Auseinanderdriften von Arm und Reich.
Gebot der Stunde wäre ein „Wumms“ in der Sozialpolitik und eine offene Debatte über die
Berechnung des Mindestlebensstandards in Deutschland, so die Vorsitzende des BDH
Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:
„Die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich. Die Pandemie-Krise hat diese
bedenkliche Tendenz beschleunigt. Es zählt zu den vordringlichen Aufgaben der Politik, das
soziale Netz engmaschiger zu knüpfen, um die Spaltung unserer Gesellschaft und den Verlust
sozialer Sicherheit für große Teile der Bevölkerung zu verhindern. Wir begrüßen in diesem
Zusammenhang die Hilfspakete der Bundesregierung sowie die temporäre Senkung der
Mehrwertsteuer. Allerdings muss uns klar sein, dass diese Schritte die strukturellen Probleme der
Armutsbedrohung hierzulande auf lange Sicht nicht lösen werden. Ein schwerwiegendes Problem
bleibt auch weiterhin die Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze. Die derzeit ermittelten 432 Euro
im Monat sind nicht geeignet, den auf unser Land abgestimmten Mindestlebensstandard
abzubilden. Sollte der Bundesfinanzminister einen „Wumms“ in der Sozialpolitik planen, wäre er
gut beraten, dieses unwürdige Feilschen um jeden Euro bei den ärmeren Mitbürgern zu beenden.
Sie geraten durch deutliche inflationäre Tendenzen in die finanzielle Bedrängnis. Die Erhöhung
um sieben Euro ist angesichts der tatsächlichen Teuerung ein Witz.“
------ Ende -----

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der BDH bietet soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

BDH-Kreisverband Fulda • Gallasiniring 10 • 36043 Fulda • Tel. 0661/79374
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